Über uns

Dort wo sich die Strategien und Visionen von E-Health in Projekten und Lösungen konkretisieren sollten, ist man noch wenig organisiert – Die Informatik Organisationen in Spitälern, Psychiatrien, Krankenkassen und anderen Institutionen des Gesundheitswesens sind noch nicht genügend vernetzt. 

Die interne IT als Erfolgsfaktor
In vielen Institutionen des Gesundheitswesens beschränkt sich das Verständnis bezüglich IT oft noch auf das – teils punktuelle – Bereitstellen von Infrastrukturen und Applikationen zu möglichst niedrigen Kosten. Investiert wird hauptsächlich in Lösungen zur Rationalisierung und Automatisierung von Supportprozessen, wie Leistungserfassung und Verrechnung, Buchführung, Office oder die Automatisierung von logistischen Abläufen.

Während die Leiter der internen Informatikorganisationen noch versuchen, den klassischen Rechtfertigungs-Spagat  zwischen ständig steigenden IT-Kosten, welchen scheinbar keine direkt messbare (bzw. gemessene) Wertschöpfung des Unternehmens gegenüber steht und der mangelnden Kundenzufriedenheit hinzukriegen, rollt eine Welle von neuen Anforderungen auf die Informatiken der Institutionen zu, wofür sich diese fit machen müssen.

DRG und die Umsetzung der E-Health-Strategie der Schweiz werden in den nächsten Jahren der IT in den Institutionen  des Gesundheitswesens einen Haufen neue Projekte bescheren und ihnen im Unternehmen evtl. einen neuen Stellenwert/Bedeutung  einräumen.

Herausforderungen
Es besteht dabei die Gefahr, dass dabei die Informatikorganisationen bzw. deren verantwortlichen CIO und IT-Leiter durch die vielen legitimen und teilweise divergierenden Interessen von Herstellern (Umsatz), Unternehmensführungen (Wirtschaftlichkeit), Anwendern in den Häusern (Nutzen)  und der Politik (Bürgernähe) überfordert bzw. aufgerieben werden.

  • Wie kann das Kerngeschäft nutzbringend (und wertschöpfend) digital unterstützt werden?
  • Welches sind die optimalen System(integrations)architekturen?
  • Was bedeuten DRG und die E-Health-Strategie  der Schweiz für die eingesetzten Applikationen      bzw. welche fehlen noch?
  • Wie können wir den elektronischen Datenaustausch unter den Teilnehmern im Gesundheitswesen befördern?
  • Was sind akzeptable Kosten pro Arbeitplatz?
  • Wie mobilisiert man Applikationen und Daten auf sichere und performante Art und Weise?
  • Wie integriert man die Telefonie und welches Potential hat Unified Communication?
  • Wie  organisiert man sich als IT kunden- und serviceorientiert?
  • usw.

Viele dieser aktuellen und zukünftigen Fragestellungen sollten institutionsübergreifend diskutiert und bearbeitet werden.

Gemeinsam erfolgreich mit dem VGIch
Die Leiter der Informatikorganisationen von 35 Spitälern und 4 Versicherungen und 1 Labor  sind mittlerweile Mitglied im Verein Gesundheitsinformatik Schweiz (VGIch) mit folgenden Zielen :

  • Austausch von Konzepten und Erfahrungen in einem fachspezifischen Netzwerk
  • Schaffung eines gemeinsamen Sprachrohrs der Informatikanwendenden der Institutionen des schweizerischen Gesundheitswesens gegenüber den Standardisierungsorganen, der Industrie und den Informatik Dienstleistern sowie anderen Interessengruppen.
  • Wahrung, Förderung und Vertretung der Interessen der Informatikorganisationen der teilnehmenden Unternehmen.
  • Unterstützung und Förderung eines qualitativ hoch stehenden institutionsübergreifenden und wirtschaftlichen Einsatzes von Informatiklösungen im schweizerischen Gesundheitswesen.
  • Erarbeiten von Empfehlungen für strategische Informatikfragen, die im schweizerischen Gesundheitswesen von Bedeutung sind.
  • Bildung von Arbeitsgruppen zur Bearbeitung spezifischer Problemstellungen oder die Durchführung gemeinsamer Projekte.
  • Durchführung von Workshops und Seminaren.

 

Die Vereinigung Gesundheitsinformatik Schweiz ist ein Verein im Sinne von Art. 60 ff. des Schweizerischen Zivilgesetzbuches. Der Sitz des Vereins befindet sich am Gründungsort (Basel).